Bannerformate für Display-Anzeigen

Alle Bannerformate und -größen auf einen Blick!

Mit Google Ads kannst du, neben den klassischen Textanzeigen im Suchnetzwerk, unter anderem auch Display- & Remarketing-Kampagnen erstellen und verwalten. Display-Anzeigen werden insbesondere im Werbenetzwerk von Google, dem Google Displaynetzwerk (kurz: GDN – eng. für Google Display Network), ausgestrahlt. Hierfür kommen in der Regel Banner zum Einsatz, die auf relevanten Webseiten/Blogs oder zum Beispiel auch in Apps platziert werden können. Genau wie bei Textanzeigen, können auch Displaykampagnen genau auf deine Zielgruppe ausgerichtet werden (Ausrichtungsmöglichkeiten von Display-Anzeigen).

Im Display-Netzwerk von Google Ads (ehemals AdWords) gibt es diverse Bannerformate, zwischen denen du frei wählen kannst und die alle bestimmte Vorteile (ggf. auch Nachteile) haben. Es gibt beispielweise Bannergrößen die mehr Aufmerksamkeit erregen oder Bannerformate die bevorzugt in Apps oder auf Mobilgeräten ausgespielt werden, Banner die vorwiegend für Desktop-Nutzer ausgelegt sind und animierte Banner.

Damit du den Überblick nicht verlierst, haben wir dir einmal alle gängigen Bannerformate von AdWords / Google Ads aufgelistet und stellen dir anschließend die – unserer Meinung nach – wichtigsten Bannerformate vor. Anschließend gehen wir noch auf die entsprechenden Richtlinien von Google ein, damit deine geplanten Anzeigen nicht abgelehnt werden. Abschließend gibt es einen kurzen Einblick in die Sonderformate der „Responsive- und Lightbox-Anzeigen“.

Standard Bannerformate / Bannergrößen

Die nachfolgenden Bannerformate können bei Google Ads hochgeladen und im Display-Netzwerk statisch (PNG, JPG, GIF) oder animiert (GIF) ausgeliefert werden. HTML-Anzeigen unterstützen folgende Formate: ZIP mit HTML und optional CSS, JS, GIF, PNG, JPG, JPEG, SVG.

Legende: Abmessungen (Breite x Höhe) – Bezeichnung (international)

  • 120 x 240 – Vertical Banner
  • 120 x 600 – Skyscraper
  • 125 x 125 – Button
  • 160 x 600 – Wide Skyscraper
  • 180 x 150 – Small Rectangle
  • 200 x 200 – Small Square
  • 234 x 60 – Half Banner
  • 240 x 400 – Vertical Rectangle
  • 250 x 250 – Square
  • 250 x 360 – Triple Widescreen
  • 300 x 250 – Medium Rectangle / Inline Rectangle
  • 300 x 600 – Half Page
  • 300 x 1050 – Portrait
  • 336 x 280 – Large Rectangle
  • 468 x 60 – Banner
  • 580 x 400 – Netboard
  • 728 x 90 – Leaderboard
  • 970 x 90 – Large Leaderboard
  • 970 x 250 – Billboard

Mobile Bannerformate / Bannergrößen

Die nachfolgenden Bannerformate sind speziell auf mobile Endgeräte ausgelegt:

Legende: Abmessungen (Breite x Höhe) – Bezeichnung (international)

  • 200 x 200 – Small Square
  • 250 x 250 – Square
  • 320 x 50 – Mobile Leaderboard
  • 320 x 100 – Large Mobile Banner
  • 320 x 320 – Mobile Full Page Flex

Die 6 wichtigsten Bannerformate

Schätzungsweise 80-90% der gesamten Anzeigen-Impressionen entfallen weltweit, im Display-Netzwerk von Google Ads, auf 6 Bannerformate! Diese 6 Banner dominieren die digitale Werbelandschaft und sollten in jeder Display-Kampagne verwendet oder zumindest ausprobiert werden.

Legende: Abmessungen (Breite x Höhe) – Bezeichnung (international)

  • 300 x 250 – Medium Rectangle / Inline Rectangle
  • 300 x 600 – Half Page
  • 320 x 50 – Mobile Leaderboard
  • 320 x 100 – Large Mobile Banner
  • 336 x 280 – Large Rectangle
  • 728 x 90 – Leaderboard
Die wichtigsten Bannergrößen für Google Ads

Weitere Infos zu den gängigsten Bannergrößen gibt es auch direkt beim Google Support.

Richtlinien und häufige Ablehnungsgründe

Bildanzeigen unterliegen grundsätzlich den Google Ads-Richtlinien und einer Reihe von weiteren Anforderungen, die auch für Bild-Overlay & HTML5 Anzeigen gelten. Die häufigsten Ablehnungsgründe haben wir dir einmal nachfolgend aufgelistet:

  • Animationen dürfen nicht länger als 30 Sekunden sein. Dafür können kürzere Animationen als Schleife erstellt oder wiederholt werden. Auch hierbei gilt natürlich eine maximale Länge von 30 Sekunden.
  • Die Bilder müssen bestimmte Qualitätsstandards erfüllen: Das Layout muss beispielsweise dem Google Ads-Standard entsprechen und die Bilder dürfen nicht unscharf sein. Eine hohe Auflösung ist generell immer vorzuziehen.
  • Alle Informationen der Anzeige müssen für das Produkt / die Dienstleistung relevant sein (Ablehnungsgrund: Unklare Relevanz). Die Werbung muss also zur Landingpage passen und klar verständlich sein.
  • Alle Informationen müssen korrekt & fehlerfrei sein und sich dabei auf das beworbene Produkt oder die Dienstleistung beziehen.
  • Bilder, die mit Adobe Photoshop bearbeitete Hintergründe aufweisen, sind nicht zulässig.
  • Bilder mit Logos, die nachträglich über das ursprüngliche Bild gelegt wurden, sind nicht zulässig. Das Gleiche gilt für Bilder mit einem Text-Overlay.
  • Bilder dürfen nicht zu einer Collage zusammengesetzt werden.

Sonderformat: Responsive Displaynetzwerk-Anzeigen

Bei Responsive Displaynetzwerk-Anzeigen (RDAs) kannst du bis zu 5 Anzeigentitel, Beschreibungen und Logos sowie bis zu 15 Marketingbilder vorgeben. RDAs sind das Gegenstück zu Responsive Search Ads (siehe RSA Anleitung) im Suchnetzwerk von Google und werden mithilfe von Algorithmen für maschinelles Lernen kombiniert und so mittel- bis langfristig optimiert. Aus den diversen Vorgaben werden alle möglichen Kombinationen gebildet, gegeneinander getestet und die Leistung verbessert. Die von Google erstellten Anzeigen werden automatisch in Größe und Format an die jeweilige Werbefläche angepasst! Du musst dir also deutlich weniger Gedanken um die verwendeten Bannerformate machen, vorausgesetzt du stellst relevante Bilder zur Verfügung, die den Richtlinien von Google entsprechen. Analysen von Google haben gezeigt, dass RDAs durchschnittlich 10-50% mehr Conversions generieren können als klassische Display-Anzeigen mit nur einem Bild.

Sonderformat: Lightbox-Anzeigen

Eine weitere Alternative, zu den klassischen Display-Anzeigen, sind die relativ neuen Lightbox-Anzeigen von Google Ads. Mittels der interaktiven Lightbox-Anzeigen können potenzielle Kunden sehr wirkungsvoll auf Angebote aufmerksam gemacht werden. Klickt, tippt oder bewegt ein Nutzer den Mauszeiger über eine solche Anzeige, werden diese im Vollbild dargestellt, Videos/Animationen abgespielt oder ein Bilder-Karussell bereitgestellt. Auch Lightbox-Anzeigen werden automatisch an die verfügbaren Werbeflächen angepasst und sind ein weiterer Schritt bei der Automatisierung von Google Ads. Dadurch erreichst du im Google Displaynetzwerk mehr Nutzer deiner Zielgruppe und musst dir im Vorfeld weniger Gedanken zu den relevanten Bannerformaten machen.

Es ist übrigens immer empfehlenswert mehr als ein Anzeigenformat gleichzeitig zu verwenden. Du kannst zum Beispiel eine klassische Display-Anzeige und eine RDA verwenden. Insgesamt wirst du so bessere Ergebnisse erhalten!

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